Weihnachtsfeier (12/21)

Wasserfreunde Soest

Wir haben dieses Jahr eine kleine Weihnachtsfeier ausgerichtet. Eigentlich sind wir traditionell Bowlen, aber seit 2020 ist es erneut wegen Corona ausgefallen. Um den Schwimmern einen kleinen Trost zu spenden und auch, um die ausgefallenen Wettkämpfe seit März 2020 zu kompensieren, haben wir als  J-Team was eigenes auf die Beine gestellt. 

Bei unserer Wehnachtsfeier sind wir in Staffeln gegeneinander angetreten. Auch die Trainier haben mitgemacht. Das sollte für ein bisschen "Wettkampffeeling" sorgen. Danach sollten alle Schwimmer einen kleinen Fragebogen ausfüllen. Dieser wird den Trainern und dem J-Team Rückmeldung über die vergangene Schwimmsaison und das Training geben. Anschießend gab es ein paar Weihnachtsgeschenke für die Schwimmer und Trainier. Dabei war der Schlüsselanhänger mit dem Wasserfreunde-Aufdruck das Highlight. Diesen können alle an ihre Schwimmtasche hängen und sich mit den Wasserfreunden identifizieren.

Die Rückmeldungen der Weihnachtsfeier waren sehr gut und es hat definitiv unsere Gruppendynamik gestärkt. Wir freuen uns auf die neue Schwimmsaison 2022!


#Sportehrenamt überrascht (12/21)

Wasserfreunde Soest, Nicole Manak, Delia Mantau, Dana Mantau, Laura Meyer-Dietrich, Tobias Mantau, Christian Hille

X-Mas Race in Bochum (12/21)

Wasserfreunde Soest, Delia Mantau, Laurent Crochemore

 
Lang ist es her, dass sich Schwimmer der Wasserfreunde auf einem Wettkampf messen konnten. Nur wenige Wettkämpfe wurden in diesem Jahr angeboten. Unter strengen Auflagen ließen es sich einige wenige Vereine aber nicht nehmen in ihrem geliebten Sport sich anderen Aktiven zu stellen, um gute Zeiten, Medaillen und Qualifikationen zu erringen. 

Zuletzt startete eine kleine Delegation im September in Lippstadt. Eigentlich sollte dieser Besuch ein Testlauf für kommende Veranstaltungen gelten, stattdessen wurde die Lage rund um Corona aber nicht besser, was dazu führte, dass sich die Verantwortlichen nicht in Lage sahen gemeinsam einen weiteren Wettkampf zu besuchen. Lediglich den Schwimmern über 18 blieb die Möglichkeit eigenverantwortlich weiter zu starten. Laurent Crochemore startete auf den NRW Meisterschaften der Master in Kamen. Eine weitere Meldung in Essen schlug fehl. Kurz vor dem Wettkampfwochenende wurde der diese Veranstaltung abgesagt. Die Veranstalter sahen sich nicht in der Lage ein sicheres Wochenende zu gewährleisten. 
Am vergangenen Wochenende war es dann aber doch noch soweit. Delia Mantau und Laurent Crochemore konnten nach Bochum reisen. Der Blau-Weiß Bochum trotzte allen Schwierigkeiten und richtete unter strengsten Auflagen das jährliche X-Mas Race, auf dem übrigens auch immer ein Weihnachtsmann in voller Montur an den Start geht, aus .

Dort hofften die beiden Bördeschwimmer sich endlich mal wieder beweisen zu können. Es gelang. Laurent sicherte sich direkt vier Qualifikationszeiten für die deutschen Meisterschaften. Darunter war auch ein Start in der Paradedisziplin schlecht hin. 100m Freistil! In 1:07,76 Minuten schlug Laurent, der eigentlich die 50m Distanzen lieber mag, an und sicherte sich nicht nur die Qualifikation, sondern erschwamm auch eine neue persönliche Bestzeit. Des Weiteren qualifizierte er sich in 50m Freistil, 50m Brust und 50m Schmetterling für die deutschen Meisterschaften. Ein Start sollte auch noch eine Erwähnung finden. Laurent, der erst seit Jahren bei den Wasserfreunden trainiert und ursprünglich aus dem Triathlon kommt, erweitert immer weiter seine Kompetenzen und startete zum ersten Mal auf 50m Rücken und konnte auch dabei mit sich zufrieden sein. 

Delia Mantau absolvierte ebenfalls ein erfolgreiches Wochenende. Sie traute sich einiges zu. So startete sie auf der für die Wasserfreunde ungewohnten langen 50m Bahn gleich vier Mal in Disziplinen, die einem Athleten so einiges an Kraft und Ausdauer abverlangen. 200m Lagen, 100m Schmetterling, 200m Schmetterling sowie 50m Schmetterling. Dabei hatte sie neue Vereinsrekorde, trotz der langen, deutlich anstrengenderen Bahn, fest im Blick. Ihre letzten Bemühungen wurden durch die lange wettkampffreie Zeit abrupt unterbrochen. Nun konnte Sie daran endlich wieder anknüpfen. Auf 200m Schmetterling, der mit Abstand herausfordersten Distanz, gelang es ihr. Sie erschwam einen neuen Vereinsrekord in einer Zeit von 3:19,47. Außerdem konnte sie sich über zwei weitere Bestzeiten freuen. 

Mit weiteren gesammelten Erfahrungen hoffen die Wasserfreunde auf das kommende Jahr, in dem auch die Wiederaufnahme des Heimwettkampfes im Aquafun zum Thema werden könnte. Jetzt verabschieden sie sich in die Winterferien und wünschen allen ruhige Feiertage und sehnlichst sinkende Coronazahlen, um ihren Sport und ihr Vereinsleben weiter führen zu können. 


Weihnachtspäckchen für die Soester Tafel (12/21)

Wasserfreunde Soest, Laura Meyer-Dietrich, Dana Mantau, Delia Mantau

Die Wasserfreunde haben bei der diesjährigen Weihnachtspaketaktion der Soester Tafel teilgenommen und Lebensmittel und Hygieneartikel für Hilfsbedürftige gespendet. "Ich finde es toll, dass wir uns als Verein für andere einsetzten. Es kamen wirklich viele tolle Spenden zusammen", resümiert Delia Mantau. Das J-Team hat die Spenden beim Training eingesammelt, verpackt und gemeinsam abgegeben. 

Endlich wieder Wettkampf (09/12)

Wasserfreunde Soest, Teutonia Lippstadt

Eine kleine Gruppe von zehn Schwimmern und Schwimmerinnen nahm an ihrem ersten corona-sicheren Wettkampf teil. Seit im März 2020 der gesamte Wettkampfbetrieb der Bördeschwimmer eingestellt wurde und der Trainingsalltag nur eingeschränkt, teils via Zoom, zwischenzeitlich im Wasser und übergreifend erstmal nur auf Abstand auf dem Sportplatz lief, war die Leistung der Schwimmer dennoch hervorragend.


"Unsere Schwimmer können wirklich mit sich zufrieden sein. Man kann sehen, dass wir während Corona nicht ganz untätig waren", so Trainer Tobias Mantau. Besonders der Nachwuchs der Wasserfreunde glänzte mit vielen Bestzeiten und Medaillen. So verbesserten sich Carla Nolte (2009), Greta Böger (2009), Dana Mantau (2008) und Laura Meyer-Dietrich (2008) in all ihren Starts. Carla Nolte gewann insgesamt drei Goldmedaillen für die Wasserfreunde. Auch Noah Hille (2010), der in Lippstadt als jüngster der Gruppe gemeldet war, stand 3x auf dem Treppchen. Er konnte sich über drei Silbermedaillen freuen.

Als ältere Generation für die Wasserfreunde waren Anastacia Thiessen (2006), Nicole Manak (2005), Maria Kudelka (2003), Delia Mantau (2003) und Laurent Crochemore (1978) angetreten. Besonders erfolgreich war Crochemore, der sich in allen seiner vier Starts für die kommende deutsche Kurzbahn-Meisterschaft der Masters qualifizierte. Thiessen machte es dem Nachwuchs nach und holte auch in jedem ihrer Starts eine neue Bestzeit. Die Medaillenausbeute lässt sich abschließend sehen. Mantau erschwamm in ihren vier Starts eine Gold- und zwei Silbermedaillen. Auch ihre beiden Schwimmerkolleginnen Kudelka ( 1x Silber, 1x Bronze) und Manak ( 1x Bronze) standen auf dem Treppchen. So gewann jeder auf dem Wettkampf mindestens eine Medaille. Gesamt: 6 Gold, 9 Silber, 8 Bronze.

Für dieses Jahr war es leider der erste und letzte Wettkampf für die Wasserfreunde. Zwar gibt es auf Verbandsebene noch weitere Termine, doch sind diese aus verschiedenen Gründe unattraktiv. Aber nach einem so erfolgreichen Wettkampf kann man mit Freude und Erwartungen auf das bald kommende neue Jahr schauen. Mit viel Zuversicht wird man nun auch mit der Planung für den eigenen Heimwettkampf in 2021 beginnen.


Anstrengendes Wochenende mit ganz viel Spaß (08/21)

Wasserfreunde Soest

 
Endlich mal perfektes Sommer-Wetter herrschte für die Aktiven der Soester Wasserfreunde, die am Wochenende ein abwechslungsreiches Trainingslager im und am Wasser erleben durften. Musik gehörte oft dazu, wenn die Athleten der verschiedensten Altersklassen selbstverständlich unter Beachtung der aktuellen Corona-Regeln und einem entsprechend detaillierten Hygiene-Konzept, an ihrer physischen Verfassung arbeiteten. Es gab sogar eine Laufeinheit in zwei Gruppen zum – obwohl nicht eingeforderten – „Covid19-Test“ an der Apotheke am Brüdertor: „Wir wollten da einfach save sein“, war Tobias Mantau, der das Trainings-Wochenende mit seiner ältesten Tochter Delia organisierte, ein „doppelter Boden“ für das ersehnte Miteinander wichtig.
 
„Das Aquafun hat uns wirklich alle Türen und Tore geöffnet und alles möglich gemacht, was möglich war“, war der engagierte Trainer schon im Anzeiger-Gespräch am Samstagnachmittag begeistert: „Unsere Jüngsten sind aus dem Jahrgang 2012, aber mit Laurent Crochemore auch Jahrgang 1978 hochmotiviert dabei und unsere Ehemalige, Liselot van der Velden vom PV Nuenen, ist einmal mehr extra aus den Niederlanden angereist“, so der 40jährige weiter. 

Gertie Brinker vom Marathon Soest brachte sich in den Auftakt des Wasserfreunde-Wochenendes am Freitagnachmittag ein. Bereits vor der Wiedereröffnung der Schwimmbäder entstand die Idee einer Kooperation, als die Wasserfreunde und Marathon parallel im Jahnstadion trainierten. So war die Anfrage zur Mitwirkung beim Trainingslager fast nur Formsache: „Ich bat Gertie eine Laufeinheit mit der gesamten Mannschaft zu leiten, was aufgrund der unterschiedlichen Leistungs- und Altersgruppen eine Herausforderung darstellte. Uns ging es darum unseren Aktiven alternative Trainingsmöglichkeiten aufzuzeigen und den Auftakt abwechslungsreich zu gestalten. Durch die externen Trainer konnten wir als Schwimm-Trainer auch gleichzeitig etwas lernen“, ist Tobias Mantau begeistert. „Ich habe mich gefreut die Schwimmer zu unterstützen und mit Input zu füttern. Wir sind selbstverständlich gemeinsam gelaufen und auch Sprints gehörten zum Programm, darüber hinaus wurde aber auch intensiv im wichtigen koordinativen Bereich gearbeitet. Es ist insbesondere bei den jungen Sportlern wichtig, sie nach der ewig langen Corona-Zwangspause sozusagen abzuholen und mit neuen Trainingsreizen frisch zu motivieren.“  Und Delia Mantau die neben der Organisation auch ihre Rolle als Trainerin und Sportlerin wahrnahm fügte hinzu: „Das war super und echt hart. Beispielsweise das Intervall-Training mit jeweils 30 Sekunden Plank halten, plus 20 Sekunden den sogenannten Mountain-Climber, plus zehn Sekunden Sprinten war absolut herausfordernd und effektiv.“ 

Am Samstag und Sonntag gab es für die Wasserfreunde sowohl Wasser- als auch Trocken-Einheiten. „Stabi-Training, Tabata, Übungen im Sand, Training mit dem Expander, Seilspringen Spinning und Wasserball mit meinem Bruder Michael Holzum – Dank der externen Trainer, sowie unserem Trainerstab zu dem Jakob Thiessen und Rolf Kassner noch gehören decken wir an diesem Wochenende ein ganz breites Spektrum zur Fitness-Förderung ab“, war Tobias Mantau sehr zufrieden: „Die Jungs und Mädels dürften echt ganz gut geschlafen haben“, fügt er zwinkernd hinzu. Auf ihren Trainerpartner Christian Hille mussten sie über das Wochenende leider verzichten. „Statt uns zu drillen, was auf jeden Fall eine seine Stärken ist, hilft Christian mit seinen Jungs von der Bundeswehr in einem vom Hochwasser betroffenen Gebiet.“, erklärt Delia den kurzfristigen Ausfall. 

Timo Hölscher, Fitness-Trainer und Studioleiter des „V8“ in Soest sagte zu eine Spinning-Einheit im Freibad zu leiten: „Das war eine tolle Erfahrung für mich Spinning zu Outdoor-Cycling zu machen. Perfektes Wetter und eine so motivierte Gruppe – das hat richtig Spaß gemacht.“ Michael Holzum schwamm in seiner Jugend zusammen mit seinem Bruder im Wettkampfsport und ist nun aber seit 15 Jahren aktiver Wasserballer bei BW Eickelborn und erklärte die Regeln und den Verlauf beim Ballsport der Wasserfreunde: „Du darfst den Ball nur mit einer Hand berühren und so lange du in Ballbesitz bist, ist für die gegnerische Mannschaft alles erlaubt um ihrerseits in Ballbesitz zu kommen“, so der Übungsleiter. So spielte sich die ein oder andere amüsante Wasser-Rugby-Szene im Kampf um den Ball ab. Holzum erklärt weiter: „Das ist so lustig wie anstrengend, weil die Schwimmer statt gleichbleibender Belastungen ständig um ihre Position im Wasser kämpfen müssen.“ 

Wurde am späten Samstagnachmittag gemütlich gemeinsam gegrillt, ging es am Sonntag bei Wettkämpfen und Staffelspielen bei reichlich Anfeuerung nochmal richtig rund: „Alles was anstrengend ist und trotzdem Spaß macht“, schmunzelt Tobias Mantau: „Selbstverständlich haben wir auch wieder mit den Älteren Medizinball-Volleyball auf dem Beach-Court gespielt – das darf einfach nicht fehlen.“ Viel bunter und gleichzeitig Gemeinschaft und Fitness fördernder kann ein Trainingslager wohl kaum sein. 


Der wohl längste Wettbewerb für die Wasserfreunde Soest (04/21)

Wasserfreunde Soest, Delia Mantau, Tobias Mantau

Nach sieben Wochen erringen die Wasserfreunde den 3. Platz beim landesweiten Wettbewerb #trotzdemsport vom Landessportbund. 

Mit der Initiative #trotzdemsport hat der LSB NRW zum zweiten Mal während der Coronaphase zu einem Wettbewerb ausgerufen. Teilnehmen konnten alle Sportvereine aus ganz NRW. Ziel des Wettbewerbs war es so viele Sportler wie möglich in Bewegung zu bekommen, auch ohne ihr gewohntes Training. 

Mit Hilfe einer App konnten die Teilnehmer über einen Zeitraum von sieben Wochen Punkte sammeln. Workouts, Yoga, Laufen, Radfahren, Wandern, Inlinern, Reiten, Schwimmen, Skifahren, Rudern. So ziemlich jede Sportart konnte getrackt und eingetragen werden. Je nach Sportart gab es für Kilometer oder Wiederholungen verschieden viele Punkte. 
In unterschiedlichen Altersgruppen (U14, 14-18, 0-99) und Gruppengrößen (bis 5, bis 10, bis 20 Teilnehmer) aufgeteilt, traten die Vereine mit ihren Teams gegeneinander an. Die Wasserfreunde stellten sich der Königsklasse. 0-99 Jahre, bis zu 20 Personen. Da das Interesse groß war und auch unter den Eltern eine große Sportbegeisterung herrscht, meldeten die Wasserfreunde direkt zwei Teams an. 

„Große Chancen hatte ich uns gar nicht ausgerechnet. Im Starterfeld waren viele namenhafte Vereine. Wir sahen es nur als Möglichkeit unser Onlinetraining weiteren Aufschwung zu verleihen und zusätzlich außerhalb der Trainingstage die sportlichen Bemühungen anzutreiben.“, erinnert sich Trainer Tobias Mantau. 

Und das Starterfeld war groß. 239 Vereine hielten bis zum Schluss des Wettbewerbs durch, der bereits im Februar während des Schneechaos mit fast 300 Vereinen startete. Die Zwischenergebnisse wurden immer zum Wochenstart bekanntgegeben. Bereits beim ersten Ergebnis wurden die Erwartungen übertroffen, als man sich auf Platz 10 mit dem ersten Team wiederfand. Eine Woche später auf Platz 4 vorgerückt, war es um die Bördeschwimmer geschehen. Man befand sich im Wettkampfmodus. Bereits so weit vorn sollte der Podestplatz her. Das am Jahresanfang gegründete J-Team aus aktiven Schwimmern half bei der Gestaltung der Onlinejagd tatkräftig mit. Neben den Trainingstagen klügelte das Trainerteam Challenges aus, um die Teams noch weiter zu motivieren. Jungs gegen Mädchen, Groß gegen Klein, Trainer gegen Aktive. Man forderte sich gegenseitig heraus und puschte sich so immer weiter zu dem gemeinsamen Ziel. Durch das gemeinsame Training und die Challenges konnten die Wasserfreunde auch teamübergreifend arbeiten und das zweite Team hielt sich problemlos im Mittelfeld. In Woche drei war der Dritte Platz errungen und im Mittelfeld stand man auf Platz 154. 
„Allein im März haben wir an 16 Tagen Onlinetraining angeboten und die Teilnahme war konstant hoch.“, berichtete Delia Mantau. „Aber nicht nur das Onlinetraining, sondern auch die Bereitschaft weiter zu machen, mehr zu machen. Viele täglich. Was für eine Mannschaftsleistung. Wir sind echt richtig stolz auf die Teams“, schwärmt Delia weiter. 
Platz 3 sollte nun gehalten werden und unter die ersten 150 wollte man mit der zweiten Gruppe auch gelangen. Vier lange Wochen folgten, in denen die Spannung von Montag zu Montag wuchs. In der letzten Woche wurde das Zwischenergebnis nicht bekanntgegeben und bis zum Wettbewerbsende am 31.03. um 23.59 Uhr war alles offen. Einen vermeintlich großen Vorsprung zu Platz 4 hatte man sich zwar bereits erarbeitet und zu Platz 2 war der Weg sehr weit, aber weder in die eine, noch die andere Richtung konnte man sich sicher fühlen. Bis zur letzten Minute wurden in der Nacht Situps, Liegestützen oder Burpees gemacht. Und dann wurde gewartet. Die Ergebnisse gab es erst nach Ostern. Trainingsfreie Zeit. 

„Nach diesen Kraftanstrengungen hatten wir uns jede Pause redlich verdient. Wenn es jetzt nicht gereicht hätte, wäre ich gar nicht mehr so enttäuscht gewesen, wie ich vorher gedacht hätte. Wir haben so unglaublich viel noch geschafft und alle haben mitgezogen. Das war unser bisher einziger Wettbewerb in 2021 und alle haben alles gegeben. Was wollen wir denn mehr, als begeisterte Sportler?“, befand Tobias Mantau. 
Und es reichte: Platz 3 für Team I und Platz 143 für Team II 

„Es hat richtig Spaß gemacht dafür zu kämpfen.“, resümiert Delia Mantau, „Passend zu unser Mannschaftsphilosophie: Gemeinsam. Mit Eltern, Ehemaligen, Trainern und den Schwimmern zusammen. Allen Widrigkeiten zum Trotz leben wir unser Mannschaftsgefühl weiter. Und irgendwann auch wieder richtig zusammen.“ 


Erfolg für die Wasserfreunde auch ohne Becken (03/21)

J. Lehde GmbH steigt für 10 Jahre als Sponsor ein. 

Wasserfreunde Soest, Tobias Mantau, Lehde

 Eine ordentlichen Portion Courage bewies der 16jährige Leon Rammelmann, als er bei dem Soester Familienunternehmen J. Lehde GmbH einfach mal fragte, ob ein Sponsoring der Soester Wasserfreunde möglich sei. Rammelmann hatte im Oktober 2020 ein Schulpraktikum bei bei Lehde absolviert. 

Geschäftsführer Johannes Lehde, der selber einst ein Wasserfreund war, wollte genaueres wissen. Nachdem die Wettkampfschwimmer der Wasserfreunde sich mit einem Exposee vorgestellt hatten, gab es ein Corona konformes Treffen im kleinsten Kreis, um zu besprechen wie und in welchen Umfang Unterstützung erfolgen könnte. Dank Leons Anfrage darf sich das Wettkampfteam der Bördeschwimmer nun über einen 10 Jahresvertrag in Höhe von insgesamt 10.000 € freuen. Hinzu kommt eine neue Ausstattung an Shirts, Hoddies, Kappen, etc. für die weitere 2000 € investiert werden können. 

Johannes Lehde: „Als Familienunternehmen unterstützen wir sehr bewusst Vereine in der Heimat. Wir finden, dass Sport wichtig ist für die Entwicklung junger Menschen. Und außerdem wollen wir damit das Ehrenamt anerkennen: Was Trainer und Übungsleiter hier täglich leisten, kann nicht genug gewürdigt werden.“ 

„Ich bin beeindruckt, dass Leon den Mut aufgebracht hat und frei raus einfach mal gefragt hat. So etwas trauen sich die Wenigsten.“, lobt sein Trainer Tobias Mantau, der sich auch sonst um das Sponsoring der Mannschaft kümmert, den Schwimmer. „Gerade jetzt in der Pandemie ist das eine wegweisende Unterstützung und nimmt uns eine große Sorge ab“, erklärt er weiter. - Fehlt nur noch das Becken zum Schwimmen. 

Derzeit treiben die Verantwortlichen in der Mannschaft einen großen Aufwand, um die Mannschaft zusammen zu halten, was ihnen auch gelingt (Der Anzeiger berichtete). Wie und wann es weitergehen kann, wie die angekündigten Lockerungen sich auf den Vereinssport auswirken werden, kann noch nicht eingeschätzt werden. 

Über einen persönlichen Erfolg durfte sich Leon vielleicht noch mehr freuen. Er konnte im Praktikum überzeugen und seine Bewerbung wurde angenommen. Ab August startet nun seine Ausbildung als Stahl- und Betonbauer in der Firma Lehde. Seine gezeigte Courage war bei dieser Entscheidungsfindung gewiss kein Nachteil. 


Über die J. Lehde GmbH 

Das Unternehmen wurde 1946 gegründet und machte sich zunächst als Spezialist für Betonfertigteile einen Namen. Inzwischen hat sich Lehde auch durch Architekturleistungen (Planung und Projektabwicklung) für Industriebauten eine umfangreiche Reputation erworben. Die Kompetenzen liegen in den Bereichen Beratung, Planen und Bauen sowie in der Herstellung von schlüsselfertigen Industriebauten und Betonfertigteilen. Das Unternehmen aus Soest (Westf.) befindet sich seit jeher in Familienbesitz und beschäftigt derzeit 135 Mitarbeiter.