SV Wasserfreunde

Soest e.V. 1913

Wir, die Wasserfreunde Soest bieten eine große Vielfalt an Sportaktivitäten an. Unser Fokus liegt dabei, die Freunde an der Bewegung zu fördern. Sport ist unmöglich wegdenkbar und unumgänglich. Sport gilt als gesund, denn regelmäßiges sportliches Training stärkt unter anderem das Immunsystem, hält das Herz-Kreislauf-System fit und kann einer Vielzahl von Krankheiten vorbeugen.

Unser Angebot erstreckt sich über jede Altersklasse hinweg. Schon die Kleinsten können mit der Wassergewöhnung starten und ihr Seepferdchen erwerben. Für Schulkinder und Jugendliche haben wir eine Wettkampfgruppe, in welcher die Kinder ihre Techniken verbessern und Wettkämpfe besuchen. Für die älteren Generationen gibt es unter anderem AquaFintness oder Zumbakurse. 

Weitere Infos zu unseren Kursen finden Sie hier: 

Vorbereitung auf den Heimwettkampf (08/22)

Wasserfreunde Soest, SV Marsberg

 
Bei besten Wetter bereiteten sich die SchwimmerInnen der Wasserfreunde auf ihren Jahreshöhepunkt vor. Am 27.08.2022 findet nach zwei Jahren Zwangspause wieder der Heimwettkampf im AquaFun statt. 

Um darauf gut vorbereitet zu sein trainierten die SchwimmerInnen über drei Tage. Neben den zahlreichen Wassereinheiten standen auch verschiedene Schwerpunkte an Land an. „Den alljährlichen Trainingsauftakt wollen wir nutzen um unsere Schwimmer nach der langen Sommerpause wieder auf den Punkt fit zu bekommen“, erklärt Delia Mantau, die Organisation leitet. Zu Besuch waren, neben einem Gastverein aus Marsberg, Trainer aus unterschiedlichen Sportspaten, oder die Aktiven waren auswärts. So wurde zuerst der BC70 besucht. Mit der U14 Mannschaft der Frauen ging es in der Hubertus-Schwarz-Turnhalle mit Basketbällen an ein eher ungewöhnlich Trainingsgerät. Im Anschluss begleiteten die Basketballerinnen die Schwimmer ins AquaFun. Doch bevor es ins kühle Nass ging stand noch eine gemeinsame Einheit HIIT, bzw. plyometrisches Training unter der Leitung der Wasserfreunde Trainer an. 
Nebenher lief der Probeaufbau für den 27. Mit tatkräftiger Unterstützung der Eltern wurde zum Erstaunen der Badegäste das Außenbecken kurzfristig zu einem Wettkampfbecken umgewandelt und wieder zurückgebaut. Interessiert schwammen die Badegäste zwischen den aufgebauten Gittern und Leinen und befolgten das Geschenk am Beckenrand. 

Am Folgetag kamen dann die Marsberger dazu. Gemeinsam wurde an der Technik trainiert, Trockeneinheiten für Kraft und Rumpfstabilität und eine Koordinationseinheit auf dem LAZ-Gelände unter der Leitung des LAZ-Trainers Wieland Riekus absolviert. Abgeschlossen wurde der Tag mit den Eltern der Sportlern am Grill. 

Der letzte Tag begann mit Theorie. Aber nicht zum Schwimmen, der Technik, nicht einmal zum Sport. Viel Grundlegender. Ein guter Sportler sollte sich auch gut ernähren. Um darüber etwas zu erfahren luden die Wasserfreunde Frau Doktor Christina Steinbach ein. Die selbstständige Ernährungsberaterin, die passenderweise Sporternährung ihren eigenen Schwerpunkt nennen darf, hatte sich spontan eine Woche vorher zu dem Event einladen lassen. „Ich war echt glücklich, dass Christina so spontan zugesagt hatte.“ Obwohl nur einen Steinwurf entfernt hatte Trainer Tobias Mantau in der Urlaubszeit seine Nachbarin nicht angetroffen oder war selber unterwegs. Erst eine Woche vorher kam das Gespräch zu Stande. Begeistert von der Idee sagte die Neusoesterin direkt zu.  Nach der Theorie musste aber nochmal geschwitzt werden. Neben den Trockeneinheiten wurde auf Spinnigrädern alles gegeben. Das V8 stellte professionelle Hilfe und gab den Takt an. Wassereinheiten dürften natürlich nicht fehlen, ebenso wie den gemeinsamen Abschluss beim Brennball auf dem Volleyballfeld des AquaFuns. 

Viele neue Einblicke würden wieder gesammelt. „Nicht nur die SchwimmerInnen lernen dazu, sondern auch wir Trainer wollen jedes Mal unseren Horizont erweitern.“ Erklärt Tobias Mantau die Idee hinter den Kooperationen. Sehr zufrieden zeigten sich alle Trainer der Mannschaft. Jakob Thiessen, Rolf Kassner und Christian Hille zusammen mit den Mantaus sehen auf ein bestens vorbereitetes Team und freuen sich auf den anstehenden Heimwettkampf. 


Laurent auf den deutschen Meisterschaften (08/22)

Wasserfreunde Soest Laurent Crochemore

Während der Trainingsbetrieb der Wasserfreunde in den Ferien ruhte, war ein Athlet umso fleißiger. 
Laurent Crochemore, Jahrgang 1978, ist seit erst fast 3 Jahren Teammitglied. Als Quereinsteiger aus dem Triathlon hat er bei den Wasserfreunden seine Begeisterung am Schwimmen entdeckt. 
Bereits früh qualifizierte er sich in einigen Disziplinen für die deutschen Meisterschaften, aber inzwischen auch für die Europa- und Weltmeisterschaften. Der Anzeiger berichtete. Am vergangenen Wochenende fanden die deutschen Meisterschaften der Master, kurz DMM, in Gera statt. Auf diese bereitete sich der gebürtige Franzose akribisch vor. „Das ist ganz seine Art. Laurent trainiert nicht einfach nur, sondern analysiert jede Einheit, liest was immer er findet zu dem Thema auf das er gerade fokussiert ist und überdenkt jeden seiner Schritte auf dem Weg zu seinen Zielen.“, versucht einer seiner Trainer Tobias Mantau den Ausnahmeathleten zu beschreiben. „Und er ist immer gut gelaunt und witzig.“, betont Mannschaftskollegin und ebenso seine Trainerin Delia Mantau dazu. 
Da die DMM in den Sommerferien stattfanden, war der Bördeschwimmer in den Wochen vor seinen Starts auf sich allein gestellt. Kein Problem für einen so motivierten Arbeiter. Trainingspläne für Fitness, Wassereinheiten und Ausdauer gehören zu seinem Alltag. Auch im Familienurlaub bereitete er sich weiter durchgehend vor. Das überfüllte 25m Becken auf dem Campingplatz in Italien durfte er in Absprache mit dem Betreiber, in den eigentlich geschlossenen Zeiten, nutzen und auch in Hotels in direkter Nachbarschaft wurde über den Betreiber die Möglichkeit geschaffen weiter durchziehen zu können. So kam er auf drei Wassereinheiten pro Tag.  
Bestens vorbereitet ging es dann nach Gera. Laurent entschied sich für lediglich 4 Starts und verzichtet auf weitere Möglichkeiten, um sich besser auf die Starts konzentrieren zu können und genügend Regeneration zwischen den einzelnen Wettbewerben zu haben. 50 und 100m Freistil, 50m Schmetterling und 50m Brust waren seine Disziplinen. 
Und es ging gut los. Der erste Start über 100m Freistil war ein Erfolg. Er steigerte sich um über 2 Sekunden. Noch besser wurde sein zweiter Start. 50m Schmetterling absolvierte er in beeindruckenden 31,54 Sekunden und holte sich damit den Vereinsrekord. Diesen hielt mit 31,59 Sekunden sein ehemaliger, 25 Jahre jüngerer Teamkollege Maurice. Auch sein dritter Start gelang in neuer Bestzeit. Auf 50m Freistil in einer Zeit von 28,56 Sekunden. Die 50m Brust legte er auf Bestzeitniveau zurück und hielt seine Zeit. 
Crochemore zeigte sich nach dem Wochenende völlig zufrieden. Während er in seiner Altersklasse dieses Mal nicht um Platzierungen mitschwamm, rechnete er die nächsten Ziele seinem Trainer im Anschlussgespräch bereits vor. Dieses Mal mitgemacht, nächstes Mal unter den ersten 6 mit einem Auge auf die Podestplätze. 


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